Samstag, 17. April 2010

Rezension: Ann Pearlman, "Der Christmas Cookie Club"

Klappentext:
Jedes Jahr im Dezember treffen sie sich – zwölf Frauen, alle mit köstlichen selbstgebackenen Plätzchen. Sie probieren, tauschen Rezepte aus und erzählen sich alles, was im vergangenen Jahr wichtig war: Marnie hat sich unsterblich verliebt, Charlene hat durch einen tragischen Unfall ihren Sohn verloren, Laurie ein kleines Mädchen aus China adoptiert.
Eine von ihnen wird fortziehen, eine andere zittert um das kranke Enkelkind. Rosie und Jeannie haben sich gestritten und reden nicht miteinander. Doch jetzt feiern sie, sie sind alle zusammen, und auf einmal sind sie einander ganz nah. Kummer und Streit sind vergessen, sie umarmen sich und lachen – Freundinnen, was immer auch passiert.



Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich verzaubert. Auch wenn Weihnachten schon lange hinter uns liegt, hab ich es in den letzten Tagen gelesen und die Mischung aus Frauenroman und Rezeptbuch, immer wieder gespickt mit Informationen über Zutaten und die Herkunft unserer kulinarischen Genüsse ist schlicht und einfach gelungen. Schon die Aufmachung des, zusammen mit Dr. Oetker herausgegebenen Buches, ist schön und einfallsreich, denn dem Buch liegen ein kleines Backheft mit den Rezepten der „Cookie-Hexen“ und ein hübsches Lesezeichen in Sternschnuppen Form bei.
Der Christmas-Cookie-Club besteht aus 12 Frauen, die sich einmal im Jahr treffen um zu feiern, Kekse und Rezepte auszutauschen und einen Teil ihrer Backwerke einem guten Zweck zu spenden. Aber diese Frauen verbindet mehr als nur ihre Vorliebe für süßes Gebäck, sie sind Freundinnen. Jede von ihnen hat ihre Geschichte, jede hat schlimmes und schönes erlebt, und alle sind füreinander da, hören zu und helfen einander. Die Geschichten berühren und bewegen. Ann Pearlman schreibt so, dass man sich den Frauen verbunden fühlt, mit ihnen trauern und sich freuen kann. Manchmal verliert sie sich etwas in den Erinnerungen und Erzählungen ihrer Charaktere und ab und zu fiel es mir als Leser schwer einzuordnen ob Marnie, aus deren Perspektive die ganze Geschichte erzählt wird, sich erinnert an etwas Vergangenes oder gerade in der Gegenwart ist. Das sind aber auch die einzigen Aspekte an dem Buch, die mir negativ aufgefallen sind.
Ansonsten ist der Autorin hier ein mitreißendes und unterhaltsames Werk gelungen, liebevoll und detailliert geschrieben und mit vielen Extras versehen, welches ich nur empfehlen kann.

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