Mittwoch, 14. April 2010

Rezension: Linwood Barclay, "Dem Tode nah"

Klappentext:
Als die Familie seines besten Freundes verreist, versteckt sich der 17-jährige Derek im Keller, um sich im leeren Haus heimlich mit seiner Freundin zu treffen. Während er noch unter der Treppe kauert, kehrt die Familie überraschend zurück. Derek grübelt, wie er seine Anwesenheit erklären soll. Da klingelt es an der Tür. Der Vater öffnet und wird sofort niedergeschossen. Ein Killer ermordet die ganze Familie. Derek kann entkommen und kehrt völlig verstört nach Hause zurück. Aus Angst verrät er seinen Eltern und der Polizei nicht, dass er der einzige Zeuge des Verbrechens im Nachbarhaus ist. Und so kommt viel zu spät ans Licht, dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf Adams Familie abgesehen hatte


Meine Meinung:
Linwood Barclays zweiter Thriller wurde von mir mit Spannung erwartet und hat mich nicht enttäuscht. An den ersten Band „Ohne ein Wort“ reicht er jedoch nicht heran.

Die Handlung ist zuerst gut konstruiert und der spannende, rasante Anfang lässt einen leicht in die finden.
Leider wird im Laufe des Buches schnell klar worauf der Autor letztlich hinaus will und man schleppt sich eine ganze Weile durch recht langatmige Passagen, bei denen man die Protagonisten, teilweise reichlich konstruiert wirkende Charaktere, kennenlernt. Da die Handlung diesmal doch recht offensichtlich ist kommt es am Ende auch zu keinen allzu großen Überraschungen mehr.

Dennoch ein guter Thriller, angenehme und bildhafte Schreibweise und lesenswert.

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