Mittwoch, 14. April 2010

Rezension: Stephenie Meyer, "Bis(s) zum Ende der Nacht"

Klappentext:
Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Lebens wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden ...


Meine Meinung:
Nachdem, wie ich gestehen muss, die ersten drei Bände der Biss-Reihe geradezu von mir verschlungen wurden, konnte ich den vierten und letzten Band kaum erwarten. Als ich ihn dann in der Hand hielt und zu lesen anfing, kam sofort wieder das Gänsehaut-Gefühl, wie bei den Vorgängern, doch es flaute diesmal leider etwas ab.
Da es bei einer Vampirgeschichte um eine fiktive Erzählung geht und der Autor/die Autorin somit viel Spielraum hat, was alles geschehen könnte, im Prinzip gibt es keine Grenzen, kann man kaum etwas gegen allzu fantastisches sagen. Trotzdem ist es Frau Meyer mit diesem Buch nicht gelungen mich zu begeistern. Im Gegenteil, ich fühlte mich eher etwas überfordert und während ich mich in Band 2 lange durch die Story kämpfen musste, wegen ihrer stellenweisen Langatmigkeit geht hier alles Schlag auf Schlag. Hochzeiten, Todesfälle, Babys und mehr, in diesem Buch wird kaum ein Klischee nicht bedient.
Zu viele Handlungsstränge, zu viele große Ereignisse und alles in allem zuviel Superlative für meinen Geschmack. Der Stil von Band 1 und 3 wurde hier nicht gehalten, doch, um zum positiven zu kommen, es ist dennoch ein lesenswertes Buch. Spannend ist es allemal und jeder der die ersten Bände kennt will wissen wie es mit Bella und Edward weitergeht, ob er sie letztlich zu einer von ihnen macht. Auch weiß das Buch zu mehrmals zu überraschen, aber hier möchte ich nicht zuviel verraten, da es den Lesespaß hemmen könnte.
Fazit: Wer noch keins der Biss-Bücher kennt, sollte die Finger von diesem hier lassen, wer aber schon im Bella-und-Edward-Sog ist, tut gut daran es zu lesen ^^

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