Donnerstag, 17. Juni 2010

Rezension: Joel Haahtela, "Sehnsucht nach Elena"

Klappentext:
Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen. Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.« In einem Park sieht er die schöne junge Frau zum ersten Mal. Diese zufällige Begegnung reißt den alten Mann aus seinem einsamen Alltag. Sofort erscheint ihm Elena seltsam vertraut, seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Er möchte ihr nah sein, sie hören und fühlen. Die tiefempfundene Zuneigung zu ihr lässt ihn schließlich ungeahnte Kräfte entwickeln: Er tritt eine Reise an, die ihn nicht nur zu Elena ans Meer führt, sondern in seine eigene, schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt.

Meine Meinung:
Leicht fliegen Joel Haahtelas Worte einem von den Seiten entgegen, legen sich auf die Seele und wollen immer wieder gelesen werden. Es wird erzählt von der Liebe, von den alltäglichen Wundern, die in unserer schnellen Zeit kaum noch wahrgenommen werden. Es wird von zwei Leben erzählt, die sich nur zufällig kreuzen und doch ist es genau dieser Zufall, sind es kleine Begebenheiten außerhalb unseres Wahrnehmungsbereiches, die ungeahnte und weitreichende Folgen haben. Bis zum Schluss die Geschichte sich selbst erklärt und eine unerwartete Wendung nimmt erfahren wir viele Gefühle und Eindrücke des Hauptprotagonisten. Es ist eine leichte, wunderbar traurig-schöne Geschichte von der Liebe und der Beständigkeit die ich noch öfter lesen werde.

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