Dienstag, 5. Oktober 2010

Rezension: Zoe Beck, "Das alte Kind"

Beschreibung
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?
Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt - Tage die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr....
Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt - von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr.....

Meine Meinung:
Schon vor dem lesen der ersten Zeile war ich im Bann dieses Thrillers. Allein der Gedanke daran, was die Protagonistinnen durchleben müssen, lässt mich schaudern.
Die Autorin bewegt sich mit geschickten Perspektivwechseln durch die Geschichte, beweist mit ihrem Sinn für Details literarischen Feinschliff. Die Handlung ist gut konstruiert, und selbst wenn ich oft geahnt habe worauf alles hinausläuft, gab es immer wieder unerwartete Szenen. Die gesponnenen Fäden werden letztlich wieder eingesammelt, jedoch nicht ohne die ein oder andere Frage offen zu lassen und Lust auf einen Nachfolger zu machen.
Auch wenn zum Ende hin manchmal bei mir das Gefühl aufkam, dass es vielleicht ein paar Zufälle zu viel gab, hat es Zoe Beck geschafft mich bis zur letzten Seite zu fesseln und das Spannungsniveau ein Buch hindurch oben zu halten.

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