Montag, 14. Februar 2011

Rezension: Inge Löhnig, "So unselig schön"



Beschreibung von buecher.de:

In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird eine enthauptete Frauenleiche gefunden. Kommissar Dühnfort wird bald klar, dass er einen Serientäter jagt, der von Bildern besessen sein muss. Die junge Fotografin Vicki hingegen, die die Leiche gefunden hat, ermittelt auf eigene Faust. Sie kommt dem Mörder schließlich gefährlich nahe...

Meine Meinung:
Lange habe ich den dritten Band mit Kommissar Dühnfort herbeigesehnt, nach dem spektakulären Ende des Vorgängers umso mehr. Nur gut, dass der Kommissar uns erhalten bleibt und weiter grübeln darf, denn so mag ich ihn.
„So unselig schön“ glänzt wieder durch einen feinen und brillanten Schreibstil. Die Polizei steht vor einem schockierenden Fall, denn ein Serientäter ermordet junge Frauen, enthauptet sie und entsorgt sie dann einfach. Spannend erzählt erleben wir die Geschichte aus der Perspektive der jungen Frau Vicky, die beim fotografieren in einer alten Brauerei eine Leiche entdeckt und aus Sicht von Dühnfort, der mit seinem Team einen verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn es scheint sich um einen Serientäter zu handeln.
Mir gefallen die Protagonisten, vor allem der Kommissar und Vicky, die auf eigene Faust versucht dem Täter auf die Schliche zu kommen.
Das Buch lässt sich eingängig lesen, ist sprachlich auf einem hohen Niveau und spannend bis zum Schluss, denn es gibt mehrere Tatverdächtige und jeder von ihnen wirkt schuldig.
Jeder, der gern gute deutsche Krimis liest, sollte sich die Bücher von Inge Löhnig unbedingt zulegen.

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